Zahnarztpraxis Dr. med. dent. Bianca Wirnharter - Endodontologin, Implantologin und zahnärztliche Hypnotherapeutin

Veneers: Der Weg zu schönen Zähnen und einem attraktiven Lächeln in Ihrer Amerdinger Zahnarztpraxis

Sie sind mit Ihrer Zahnstellung, vor allem an den sichtbaren Frontzähnen, unzufrieden? Dies beeinträchtigt Sie im Alltag, da es Ihnen vor anderen unangenehm ist?

Wir möchten nicht, dass Sie sich weiter einschränken müssen und haben hierfür eine mögliche Lösung: Veneers, auch „Verblendschalen“ genannt. Mit diesen können wir Farbe und Form Ihrer Zähne neu definieren und Ihnen so ein Stück Lebensqualität zurückgeben.

Was sind Veneers?

Veneers sind individuell für Sie angefertigte Verblendschalen, die im Frontzahnbereich eingesetzt werden, um Makel an den prominentesten Zähnen auszubessern und Ihnen ein attraktives Lächeln zu verleihen. Diese wirklich sehr dünnen Blenden wirken nicht nur natürlich schön, sondern sind darüber hinaus eine langlebige Lösung.

Wann kommen Veneers zum Einsatz?

Sie werden beispielsweise eingesetzt, wenn Sie mit der Zahnstellung Ihrer Frontzähne und somit mit Ihrem Lächeln unzufrieden sind. Veneers werden zudem gerne nach Unfällen oder Beschädigungen an den Schneidezähnen verwendet (z.B. bei einer abgeschlagenen Ecke), oder wenn Ihre Frontzähne Schmelzrisse aufweisen.

Aus welchem Material bestehen Veneers?

Es gibt 2 verschiedene Materialien, die jeweils zum Einsatz kommen: Keramik und Kunststoff (Komposit).

Keramik-Veneers:

  • Konventionelle Veneers: Stärke ca. 1 Millimeter: hierbei fällt ein geringes Beschleifen des Zahnes an.
  • Non-Prep-Veneers: Stärke ca. 0,3 Millimeter: der Zahn muss vorher nicht präpariert werden.
  • Sofort-Veneers/Veneers-to-Go: Die Anbringung erfolgt in nur einer Sitzung.

Komposit-Veneers:

Hier verwendet man anstelle von Keramik einen Kunststoff. Dabei erfolgt die Modellierung des Kunststoffes direkt und innerhalb einer Sitzung auf dem entsprechenden Zahn.

Was ist der Unterschied zwischen Keramik- und Komposit-Veneers?

Beide Materialien haben ihre Vor- und Nachteile. Welches Material in Ihrem Fall das geeignete ist, entscheidet der Zahnarzt zusammen mit Ihnen, denn nicht jede Variante ist für jede Versorgung sinnvoll.

Allgemein kann man sagen, dass Keramik-Veneers einen geringeren Verschleiß und somit eine längere Haltbarkeit aufweisen. Die Farbanpassung an Ihre natürliche Zahnschmelzfarbe ist mit der Keramik-Variante so optimal, dass die Veneers neben den natürlichen Zähnen gar nicht auffallen. Die Kosten für Veneers aus Keramik sind jedoch höher als bei der Komposit-Variante. Komposit-Veneers können sofort und in einer Sitzung modelliert werden.

In welchen Fällen eigenen sich Veneers nicht?

  • Bei Patienten, die mit den Zähnen knirschen, Nägel kauen oder auf sonstigen Gegenständen herum beißen (für „Nachtknirscher“ gibt es die Möglichkeit, Kunststoffschienen zum Schutz der Veneers zu tragen)
  • Bei Patienten, die ihre Zahnpflege und Mundhygiene stark vernachlässigen
  • Bei Patienten mit großflächiger Füllung oder Karies am betroffenen Zahn
  • Bei Patienten, die Kampfsportarten ohne Mundschutz ausüben

Alle Vorteile auf einen Blick:

  • Sehr zahnschonendes Verfahren
  • Natürliches und ästhetisches Erscheinungsbild
  • Hohe Farbbeständigkeit
  • Ablagerungen können an der Keramikoberfläche nicht haften
  • Sehr hohe Verträglichkeit
  • Anwendung an einem Zahn oder mehreren Zähnen ist möglich
  • Geringe Abtragung der Zahnsubstanz. Bei der Non-Prep-Variante erfolgt sogar gar keine Abtragung.
  • Bei einer Krone muss im Vergleich deutlich mehr Zahnsubstanz abgetragen werden.

Häufig gestellte Fragen:

Wie lange halten Veneers normalerweise?

Im Normalfall halten Veneers bis zu 10 Jahre. Vor allem Keramik hat sich aufgrund ihrer optimalen Eigenschaften sehr bewährt. Die Verblendschalen sind trotz ihrer sehr dünnen Beschaffenheit eine langlebige, stabilisierende und sehr ästhetische Lösung, an der Sie bei gründlicher Zahnpflege auch 15 Jahre oder länger Freude haben können.

Kann es passieren, dass sich Veneers vom Zahn ablösen?

Ja, in seltenen Fällen kann dies leider passieren. Gründe hierfür sind Probleme beim „Klebevorgang“ des Veneers an den Zahn, eine fehlende Schmelzschicht des Zahnes oder eine zu hohe Belastung auf den Zahn, beispielsweise durch Zähneknirschen oder Beißen auf harten Gegenständen (Kerne, Stifte, etc.).

Können Veneers auch kaputt gehen?

Veneers können bei zu hoher Belastung (Zähneknirschen und Beißen auf harten Gegenständen wie Kernen und Stiften) genauso kaputt gehen wie die natürlichen eigenen Zähne.

Ist eine Verfärbung der Veneers mit der Zeit möglich?

Nein. Eine Materialeigenschaft von Keramik ist nämlich, dass sie keine Verfärbungen aufweist. Jedoch kann es passieren, dass sich die Klebefugen nach einer gewissen Zeit verfärben. Sollte dies der Fall sein, kann der Zahnarzt diese Verfärbungen beheben, wenn sie rechtzeitig bemerkt werden.

Ist die Anbringung von Veneers mit Schmerzen verbunden?

Diese Behandlung ist für nahezu alle Patienten vollkommen schmerzfrei. Es wird, wenn überhaupt nötig, nur eine sehr geringe Menge an Zahnsubtanz abgetragen.